Schüßler Salze werden in die Biochemie eingeordnet. Sie umfasst somit die chemischen Abläufe und Zustände im Lebewesen. An diesen Abläufen und Zuständen war der Begründer der "Biochemischen Heilweise" Dr. med. Wilhelm Schüßler interessiert und er erkannte die chemischen Abläufe der Zellen. Aus langjährigen Forschungen heraus begründete er seine Mineralsalztherapie, die aus 12 Mineralsalzen besteht:
| Nr. 1 |
Calcium fluoratum |
| Nr. 2 |
Calcium phosphoricum |
| Nr. 3 |
Ferrum phosphoricum |
| Nr. 4 |
Kalium chloratum |
| Nr. 5 |
Kalium phosphoricum |
| Nr. 6 |
Kalium sulfuricum |
| Nr. 7 |
Magnesium phosphoricum |
| Nr. 8 |
Natrium chloratum |
| Nr. 9 |
Natrium phosphoricum |
| Nr. 10 |
Natrium sulfuricum |
| Nr. 11 |
Silicea |
| Nr. 12 |
Calcium sulfuricum |
Das Grundprinzip beruht (vereinfacht ausgedrückt) auf der Beseitigung krankmachender Mängel an gewissen Mineralien, die Zelle zum Leben braucht. Während sich die moderne westliche Schulmedizin sich immer mehr der Beseitigung von Krankheitssymptomen widmed, nicht aber den Krankheitsursachen, so setzt die Biochemie hier völlig anders an. Viele Krankheiten beruhen auf einer Schwächung des menschlichen Organismus. Er versucht dies entweder mit viel Kraftanstrengung in verschiedenster Weise auszugleichen oder er wird einfach Krank. Vielfach wird in unserer Gesellschaft noch angenommen, dass uns Medizin gesund macht. Es ist jedoch eigentlich immer unser Körper selbst, der uns heilt, nicht die Medizin. Medizin bewirkt immer nur zwei Dinge: Unterdrückung der Symptome, was uns kurzfristig Linderung verschafft, uns im Ganzen jedoch nicht gesund macht, oder das Anstoßen von Selbstheilungskräften, was in verschiedensten Formen erfolgt. Betrachten das Beispiel Antibiotika. Die Einnahme von Antibiotika, ist nicht anderes, als die Beseitigung von Viren. Bei Penicillin ist es ein Pilz, der den Krankmacher (Bakterium) angreift. Ist der Eindringling besiegt, heißt das jedoch noch lange nicht, dass wir wieder gesund sind. Nein, jetzt kommen die körpereigenen Regenerationsmechanismen zum Einsatz, die jede einzelne Zelle in uns besitzt und die kein Medikament der Welt ersetzen kann. Wir erholen uns und werden Gesund - allerdings nur, wenn dem Körper die erforderlichen Mineralstoffe zur Verfügung stehen. Oft wird der Körper erst durch diese Mangelerscheinungen angreifbar. Menschen, die immer wieder krank sind oder auch an chronischen Beschwerden leiden, gehören hier dazu. Somit gilt es also, dem Körper die entsprechende "Munition" zu geben, welche ihn stärkt.
Da dieses Prinzip also nichts anderes ist, als den Körper selbst zu stabilisieren, gelten die Schüßler Salze als Nebenwirkungsfrei. Wie so oft in der Naturheilkunde ist es jedoch erforderlich, sich entweder mit sich selbst auseinanderzusetzen oder einen erfahrenen Heilpraktiker oder Arzt aufzusuchen, der die Diagnose z.B. anhand u.a. Antlizes des Patienten erstellen und daraus einen Therapieplan aufstellen kann. Für Menschen, die sich gerne mit sich selbst auseinandersetzen, steht ausgezeichnete und empfehlenswerte Literatur zur Verfügung.
Achtung wichtiger Tipp: Menschen mit zerfurchten Mandeln sollten auf Globuli oder Tropfen zurückgreifen, statt Tabletten zu lutschen, weil die Tabletten Mandelsteine (Tonsillensteine) erzeugen können. Mandelsteine sind gelbliche, übelriechende "Brocken", die sich in Löchern oder Falten der Mandeln bilden. Trotz gründlicher täglicher Entfernung der Steine werden diese immer wieder neu gebildet. Bei vielen Betroffenen entstehen die Mandelsteine jeden Tag und sind sehr unangenehm, weil sie Mundgeruch und üblen Geschmack im Mund erzeugen. Setzt man die Tabletten ab, hört das in vielen Fällen auf.
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